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„Zur Mittagszeit in der Steinzeit“ – Fladenbrot wie vor 5000 Jahren

Wie lebten eigentlich Menschen in der Steinzeit – und was kam damals auf den Tisch? Die Klassen 5e und 5f der Havelschule haben sich dieser Frage auf ganz praktische Weise genähert. Im Rahmen des Projekts „Zur Mittagszeit in der Steinzeit“ verwandelten die Schülerinnen und Schüler die Lehrküche kurzerhand in eine urzeitliche Backstube.

Ganz bewusst arbeiteten die Kinder nur mit den Zutaten, die auch in der Steinzeit verfügbar gewesen wären: Mehl, Wasser, Salz, Butter und frische Kräuter. Mehr brauchte es nicht, um aus einem einfachen Teig ein schmackhaftes steinzeitliches Fladenbrot herzustellen.

Zunächst mischten die Gruppen ihre Zutaten wie echte Steinzeitköchinnen und -köche zusammen und formten daraus kleine Fladen. Anschließend wurden diese in der Pfanne gebacken – ein Prozess, der den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll zeigte, wie viel Handarbeit und Geduld früher nötig waren, um eine Mahlzeit zuzubereiten. Der köstliche Duft frisch gebackenen Brotes erfüllte schnell die Lehrküche und machte die Steinzeit auf ganz neue Weise erlebbar.

Besonders spannend: Viele Kinder stellten fest, wie gut einfache Lebensmittel schmecken können – ganz ohne zusätzlichen Zucker oder moderne Zusatzstoffe. So wurde aus einem Unterrichtsprojekt nicht nur eine kulinarische Reise, sondern auch ein Moment bewusster Auseinandersetzung mit Ernährung und Geschichte.

Am Ende waren sich alle einig: Ein kleiner Blick in die Vergangenheit kann ganz schön lecker sein!

Euer Team der Havelschule

News

Ein Weihnachtsmarkt, der verbindet!

Unser Weihnachtsmarkt am 4. Dezember 2025 war erneut ein Höhepunkt des Schuljahres und hat eindrucksvoll gezeigt, was unsere Schulgemeinschaft gemeinsam leisten kann. Mehr als 1000 Gäste strömten in der Zeit von 16:00 – 18:00 Uhr auf das festlich geschmückte Schulgelände und verwandelten den Nachmittag in ein warmes, lebendiges Miteinander aus Lichtern, Düften und fröhlichen Gesprächen. Die Marktstände im Außenbereich, die auch in diesem Jahr dank der großzügigen Unterstützung unseres Fördervereins gemietet werden konnten, sorgten dabei für ein stimmungsvolles, fast schon professionelles Marktambiente.

Alle Klassen hatten mit viel Engagement ihre Stände vorbereitet und trugen so zum vielfältigen Angebot bei. Einige besondere Highlights stachen dabei hervor: So wurden im Altbau kunstvolle Bienenwachskerzen und Drahtsterne angeboten, während draußen auf dem Pausenhof der Duft von frischen Waffeln und Crêpes der Klasse 1c über dem Markt lag. Die Klasse 2d lud Kinder dazu ein, Gipsfiguren zu bemalen, und der Wünschebaum der Schulsozialarbeit wurde schnell zu einem emotionalen Mittelpunkt, an dem große und kleine Besucher ihre Weihnachtswünsche befestigten. Ein Magnet für viele Gäste war außerdem der Stand der Klasse 5e, die selbst gestaltete Schneekugeln verkaufte – ein liebevoller Hingucker, der den Zauber der Adventszeit perfekt einfing. Und natürlich sorgte unser DJ wie jedes Jahr für gute Stimmung und gemeinsam mit dem „wandernden Chor“ unter der Leitung von Frau Zander für tanzende Kinder in der Aula.

Ein solcher Nachmittag gelingt nur, wenn viele Hände gemeinsam anpacken. Unser herzlicher Dank gilt daher allen Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern, die mit großer Sorgfalt geplant, organisiert und begleitet haben. Ebenso danken wir unseren Hausmeistern Herrn Dawid und Herrn Lüderitz, die jedes noch so komplizierte Vorhaben möglich machten – auch wenn es mit uns manchmal nicht ganz leicht ist. Ein riesiges Dankeschön geht an alle Eltern, die gebacken, aufgebaut, vorbereitet und unterstützt haben, sowie an unsere Schülerinnen und Schüler, die mit Begeisterung gebastelt, gekocht, gestaltet und verkauft haben.

Besonders bewegend war auch in diesem Jahr der Besuch vieler ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die gerne zu ihrem „alten Zuhause“ zurückkehren, um Erinnerungen auszutauschen, ehemalige Lehrkräfte zu treffen und die Atmosphäre zu genießen, die sie aus ihrer Grundschulzeit kennen. Ihre Geschichten und ihr Stolz darüber, was aus ihnen geworden ist, machen deutlich, wie sehr die Havelschule sie geprägt hat.

Der Weihnachtsmarkt 2025 hat erneut gezeigt, dass er weit mehr ist als ein festliches Event: Er ist ein Zeichen für Zusammenhalt, Kreativität und die lebendige Gemeinschaft unserer Schule. Ein Nachmittag, der bleibt – in den Herzen der Kinder und aller, die ihn möglich gemacht haben.

Euer Team der Havelschule